Eine schlecht gemachte Trojaner Mail der Sparkasse und doch fallen immer noch Anwender darauf herein und klicken die Links an.

Als Beispiel hier eine aktuelle, die uns gestern erreicht hat. Woran kann ich es nun erkennen, dass Sie nicht von der Sparkasse ist:

1. Eine Sparkasse wird Sie nie per Mail dazu auffordern, Ihr Konto zu aktualisieren.

2. Der Mail Absender ist unbekannt und sehr seltsam.

3. In einem persönlichen Anschreiben, werden Sie immer mit Vor- und Zunamen angesprochen.

4. Das schlechte Deutsch sollte sofort zum Löschen der Mail animieren.

5. Der Link geht nach www. wps.bjers.info und hat nichts mit der Sparkasse zu tun.

Alle diese Hinweise weisen auf eine Schadstoffmail hin. Wer sich jetzt doch noch unsicher sein sollte, ob es von der eigenen Bank kommt, sollte sich direkt in sein Online Konto einloggen. Dort hinterlegt die Bank stets auch persönliche Nachrichten.

Übrigens helfen diese Tips auch bei allen anderen Trojaner-Mails. Sei es angeblich von der Telekom, Amazon oder auch DHL.

4 thoughts on “Am Beispiel eine Sparkassen Trojaner Mail erkennen

  1. gelassen_bleib

    Hallo,

    leider muss ich zu den gut gemeinten Tipps zum Erkennen von von Trojaner-, Spam- oder Phishing-Mails hier etwas deutlich anmerken.

    Zumindest bei Amazon kann man einige der genannten Hinweise wohl nicht heranziehen.

    Ich habe von Amazon schon vielfach „echte“ und an mich persönlich gerichtete E-Mails bekommen, bei denen ein sehr merkwürdige Absenderadresse (zum Beispiel so: cb-info+A13E7BJ05R1ECH@amazon.de) vorlag, keine persönliche Anrede (Vor- und Zuname) verwendet wurde und die obendrein in katastrophalem, fast unverständlichem Deutsch verfasst waren.

    Dazu kommt, dass gerade Amazon in den „echten“ E-Mails stets auf die, eigentlich gesetzlich geforderten, Pflichtangaben im gewerblichen Schriftverkehr komplett verzichtet.

    Deshalb sind die Attacken mit gefälschten E-Mails vermutlich besonders bei Amazon besonders häufig. Die sind einfach am leichtesten zu nachzumachen, weil Amazon meint, sich an keine Konventionen halten zu müssen.

    Bei dem Sparkassen-Mail im Beispiel wüsste ich sofort, dass es sich um eine gefälschte E-Mail handeln muss, denn eine Sparkasse würde niemals eine E-Mail losschicken, bei der ein genauer Hinweis auf den verantwortlichen Absender und die gesetzlich geforderten Angaben (zum Beispiel Adresse, Name der Geschäftsführer oder Handelsregisternummern usw.) fehlen würden.

    Trotzdem Dank für die guten Tipps.

    • Hallo,
      es gibt keine 100% Sicherheit gefälschte Mails zu erkennen, da haben Sie vollkommen recht. Aber wenn man sich angewöhnt auf bestimmte Dinge zu achten, kann man einen sehr großen Teil von Schädlingsmails erkennen. Und allein die Sensibilisierung dafür bringt vielen Anwendern schon enorme Vorteile.
      Aber vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Corinna Göring

  2. gelassen_bleib

    Wie man leider auch an meinem eigenen Kommentar deutlich sehen kann: Vertippen kann sich jeder mal. Das zum schlechten Deutsch. Ein Hinweis kann die sprachliche Qualität natürlich trotzdem sein.

    Deshalb ist der wohl wichtigste Punkt in Ihrem Beitrag unter 1. aufgeführt. Bei einer Aufforderung zur Konto-Verifizierung, Konto-Aktualisierung oder Ähnlichem ist aller höchste Vorsicht geboten. Hier handelt es sich eigentlich immer ein Phishing- oder Trojaner-Mail, das man sofort löschen sollte. Im Zweifel beim angeblichen Absender telefonisch Rückfrage halten, bevor man irgendwelche Daten preisgibt.

    Nochmals Danke und schöne Grüße aus dem Chiemgau

  3. Danke für die Tipps. Ich hatte schon einmal große Probleme mit einem Trojaner, daher bin ich sehr vorsichtig geworden und informiere mich jetzt besonders gut.

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